Verbraucher, die eine Familie haben, tragen große Verantwortung, besonders wenn minderjährige Kinder unter den Familienmitgliedern sind. Ehepartner, die gerade ein Haus gebaut haben, müssen oft noch lange fällige Kreditraten anzahlen. Sollte es passieren, dass einer der Partner unerwartet stirbt, wird es für den anderen sehr schwierig werden, die fälligen Summen regelmäßig aufzubringen. Als eine bewährte Form, sich für solche Fälle wirksam abzusichern, ist die [link=19912]gegenseitige Risikolebensversicherung[/link] bekannt. Sie kann im schlimmsten Fall den Hinterbliebenen wenigstens eine finanzielle Absicherung bieten, sodass in dieser Hinsicht keinerlei Probleme auftreten. Eine Risikolebensversicherung empfiehlt sich für alle Altersklassen. Besonders in jungen Familien, in denen noch keine Ersparnisse gebildet werden konnten, ist sie für die im Todesfall Überlebenden enorm wichtig. Die im Todesfall ausgezahlte Geldsumme ersetzt dann in der Regel das Einkommen des Verstorbenen, sodass wenigsten keine finanziellen Probleme kommen. Der Schmerz um den Todesfall istschon groß genug. Auch wenn die Hinterbliebenen lediglich kleine Rentenansprüche haben, ist eine Risikolebensversicherung sehr sinnvoll. Sie kann auch noch bei älteren Partnern abgeschlossen werden, allerdings sind hier die Beiträge dann wesentlich höher.
Wird eine Risikolebensversicherung abgeschlossen, sollte über Sinn und Zweck genau nachgedacht werden. Je älter die Partner sind, desto weniger lohnt sich der Abschluss, da eventuell schon gute Rücklagen entstanden sind. Versicherungsberater empfehlen, den Vertrag nur bis zum 55. oder 60. Lebensjahr laufen zu lassen. Die Kinder sind dann in der Regel längst ausgezogen und selbstständig, Kreditverpflichtungen bestehen nicht mehr. Allerdings ist es so, dass sich Ehepaare heute oft sehr spät noch für Kinder entscheiden, dann sollte der Vertrag natürlich länger laufen. Der Vergleich der Anbieter kann sich lohnen, um den individuell günstigsten Tarif zu finden. Bei dem Versicherer Hannoversche Leben beträgt der Jahresbeitrag ca. 50,00 Euro. Dabei ist die versicherte Person männlich, 1985 geboren, der Vertrag läuft 10 Jahre und wurde 2011 abgeschlossen. Der Versicherte ist Nichtraucher. Im Todesfall kämen 100.000,00 Euro zur Auszahlung, die den Hinterbliebenen einen guten Schutz bieten würden. Die Höhe der Beiträge variiert nach dem Risiko. Sie ist z. B. für Raucher und Zweiradfahrer höher.
Eine ausgezahlte Versicherungssumme von 300.000 Euro kann über 20 Jahre lang einen Ertrag von 1.800,00 Euro im Monat erbringen. Das gilt aber nur, wenn die Hinterbliebenen das Geld mit einer Verzinsung von 4 Prozent bei einer Bank anlegen.
Bei allen Hypothesen über Auszahlungssummen und die Zeit, wie lange diese reichen würden, ist für die Hinterbliebenen immer die Inflation zu berücksichtigen. In der Bundesrepublik Deutschland betrug die durchschnittliche Inflation seit der Einführung der Gemeinschaftswährung Euro im Jahre 2002 immer um die 2,5 Prozent. Über die Jahre gesehen kann so ein Satz eine Auszahlungssumme deutlich dezimieren. Das heißt, die Hinterbliebenen müssen versuchen, das Geld möglichst sicher zu einem Prozentsatz anzulegen, welcher höher ist als der der durchschnittlichen Inflation. Das ist jedoch in der Gegenwart relativ schwierig, da viele Sparkassen z. B. auf das sichere Sparbuch oft weniger als 1 Prozent Zinsen zahlen (Preise und Zinsangaben Stand Oktober 2011).
Hilfreiche Informationen zum Thema Risikolebensversicherung und mehr gibt es auf www.finanzkraft.de
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